12.07.2012 21:28 CMT

Am Samstag, den 28. 7. ab 17 Uhr, werden in der Holzstr. 7, RGB in München Arbeiten und Projekte aus der letzten Zeit vorgestellt, eigene Arbeiten und die von zeittragen.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Pier 39 - Mary and the Angel"
  aus der Serie " … nur meine Träume wandern weiter"
  zeittragen 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

02.07.2012 23:44 CMT, www.zeittragen ist online - gemeinsame Arbeiten von Thomas Heiber und Gerhard Schabel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16.05.2012 15:55 CMT, Neue Serie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gruppenausstellung: "Fighting Human Trafficking through"
EXPOART.40  Prishtina, Kosovo, opening: April 17, 2012 at 20;00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21.04.2012 07:19 CMT  << AUF DEM WEG NACH ZÜRICH >>


Zürich ist wie eine Insel mitten im Kontinent.

Eigentlich ist man zu so etwas, wie Zürich, beständig unterwegs.

 

 

Man kommt nie an.

 

Vielleicht Träume. Aber das Unterwegssein ist ganz real.

 

 

tabi ni yande
yume wa kareno o
kake meguru

 

Krank auf der Reise

Nur meine Träume wandern weiter

über karges Feld

 

            Matsuo Basho, letztes Gedicht

 

 

 

 

 

 

 

19.4.2012 16:32 CMT  << found people >> 

Sich begegnen ist zu einem Fluss geworden, der in der Stadt, am Flughafen, auf den Bahngleisen beständig an uns vorüber fließt.

Da wird so vielen Menschen begegnet, ohne auch nur einen davon wirklich zu sehen.

Es hat sich eine ganz eigene Art von Wahrnehmung entwickelt, eine Art Traumbearbeitung der Wirklichkeit, eine Menschentrance, die sich auf dieses Fliessen einlässt, schon die eine oder andere Begegnung heraushebt, aber dann wieder entschwinden lässt. Selten ist uns das Vorüberziehen des eigenen Lebens so sichtbar. Doch selten reichen diese Bilder bis in den Traum der Nacht, dafür sind es zu viele, die am Tag vorüberziehen.

Mich interessiert der Fluss. Eigentlich in all meinen Arbeiten. Der Moment, dieses Träumen mit offenen Augen, das in uns allen existiert, aber doch unsichtbar bleibt.

Die Kamera fasst diese unsichtbaren Menschen, holt sie herauf, aber mehr als einen Augenblick sollen sie auch in der Abbildung als Foto nicht sein. Nun können sie bis in den Traum reichen, in der Nacht.

Flussgesichter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


17.11.2011 23:23 CMT  << NATURE MORTE >> | Ein neuer Block


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


07.08.2011 21:05 CMT  << NATURE MORTE >> | Auf 31 Bilder angewachsen....

02.08.2011 13:36 CMT  << NATURE MORTE >> | Sechs weitere Arbeiten dazugefügt

26.07.2011 13:32 CMT  << NATURE MORTE >> | Weiter ergänzt

25.07.2011 14:51 CMT  << NATURE MORTE >> | EIN PROJEKT VON 'zeittragen'

'zeittragen' ist die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Thomas Heiber.

Die Serie ist in Arbeit und wird laufend ergänzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


14.7.2011 20:19 CMT  <<  WAS SICH BEWEGT KANN MAN NICHT DENKEN >> | FINNISAGE

FINNISAGE am Donnerstag den 28. Juli ab 21:00 Uhr,  GALERIE HEADEGG Trogerstr. 19, München

Die Veranstaltung findet im Freien statt.

 

 

 

 

 

 

Serie von Video-Installationen

 

Ausgangspunkt dieser Arbeiten ist die Zeit. Jede Fotografie, und das ist das besondere dieses Mediums, zeigt einen einzigen Augenblick. Am Ende ist es die Frage nach diesem fotografischen Moment, der für eine Arbeit entscheidend ist. Mich beschäftigt seit einigen Jahren das Verhältnis zwischen Bewegung, Zeit, und Moment.
Und dem Denken als darin Sinn schaffender Augenblick, das im Prinzip wie eine Fotografie arbeitet, in dem es einen Gedankenblitz als Ordnung bzw. Anordnung setzt, akzeptiert, zementiert. Die Momente, die etwas festhalten sind gesellschaftlich inzwischen das, was wir in einer Fotografie dokumentieren.

Uns selbst sind es die Architekturen von Annahmen, Räume, die entstehen, und in denen sich dann das Ich bewegt und begrenzt.

Fast ist das gleich, Fotografie, Denken, Festhalten. Aus der Zeit (Bewegung)nehmen.

Ich halte das für eine ganz aufregende Verbindung: Kultur dreht sich um den Aspekt, wie man den Dingen Sein gibt, also eine Dauer. Auch als Kunstwerk. Und doch scheint mir die eigentliche Arbeit und die Funktion von Kunst das Gegenteil dessen zu sein und in der Freiheit zu liegen, solche (definierte) Seinszustände, seien es nun Moden, Ideen, Ideologien, moralische Systeme bis hin zur Religion wieder in Bewegung zu bringen. Das beinhaltet eben nicht nur einen ästhetische Genuss, sondern die Möglichkeit, dass etwas angeregt wird, und beschäftigt, neue Bewegungsmöglichkeit eröffnet bis hin zur Trauer und der Akzeptanz der eigenen Endlichkeit, mit der darin liegenden Öffnung zum Moment.

Ganz wesentlich beruht dieser Ansatz auf der Zusammenarbeit mit dem Komponisten Thomas Heiber. Vor mehr als 10 Jahren haben wir begonnen, an der Kombination von Bild, Musik und Bewegung zu arbeiten. Die Musik ist vielleicht die momenthafteste Kunst, reine Bewegung. Das Foto verbleibt als fotografierter Moment, dessen mögliche Bewegung nur als Rezeption, als Geschichte im Kopf des Betrachters stattfindet.

Zentraler Punkt unserer Arbeit ist die Bewegung, bzw. deren Qualität, weniger das Entdecken von Räumen, das findet nebenbei statt. Zeit ist dabei als Verbindung zwischen Bewegungen verstanden, Summe aller Bewegungen, die in individuellen Menschen Lebendigkeit sind. Das ist zutiefst subjektiv und verweist auf unser uns gründendes Selbst, dem Teil in uns, der sich mit dem Tod und dem Sterben auseinandersetzen wird. In der Kunst ist Zeit im Subjekt zwischen einzelnen Tönen hin zur Musik, zwischen dem Zuhörer und der Musik oder in der Bewegung zwischen Betrachter und Fotografie. Lebt.

Dies führte zu der Idee den Zeit-Moment einer Fotografie selbst wieder in Bewegung zu bringen, innerhalb der Arbeit selbst, - etwa in den darin erzählten Geschichten ( "Das Mädchen"), in dafür komponierten Bewegungen oder in der Veränderung, der uns alltäglich umgebenden "Zeitzeichen". wird die Zeitrelation Betrachter / Foto verändert und als Ausdrucksform sichtbar. Dahin sind diese Arbeiten unterwegs.

www.headegg.de

 

02.10.2010 13:44 CMT  << SPIEGEL2 >> weiter Infos bei SPIEGEL1

Alles Erkennbare braucht das Außen, wie immer dies auch anwesend ist. Außen ist einfach die Differenz zur Gegenwart. Alles Denken beruht auf dieser Differenz. In der Differenz entsteht erst das Andere. Und durch das Andere die Form. Beides ist Abbild, so wie es die Genesis sagt. Zeitspielerei. Gibt ja genug davon. Jeder Raum hat sie und der ist schnell da: eine kleine Bewegung, ein Hauch.
Unendliche Zeit.

 

...

 

Das Eine hatte seine Zeit gehabt. Gebt’s dem Fluß zurück.

 

Anonymus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30.09.2010 18:06 CMT  << MONETS GARTEN-HERBST 2010 >>

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


21.09.2010 12:04 CMT  << BOULEVARD ANGLAIS_2 >>


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


13.09.2010 17:12 CMT  << FLIEGEN2 >>  (Anonymus Series II), weiter Infos bei FLIEGEN1

..Stets war es der Traum des Menschen zu fliegen.
Es war Traum, damit war der Raum des Fliegens vom Schritt getrennt.

Es ist eine echte und tiefe Weisheit im Traum wie in der Sehnsucht zu fliegen: zu Dir hin, zu Dir, Anderem.
Es ist Größe dies zu tun: da ist Denken ein Schritt. Einer, nicht mehr.
Das Fliegen kann das Leben niemals ersetzen.
Und wer nur fliegt, kann nichts anderes tun. Er wird niemals erreichen:
er träumt

Alles, was Du erträumst, und fliegst, wirst Du nicht erreichen, wenn Du nicht Schritte nimmst. So ist das Leben nur Schritt, kein Gedanke.

Gott erreichst Du nicht im Flug. Die Ewigkeit ist keiner Rakete zugänglich.
Die Zeit ist ein Traum, die verfliegt, also halte Dich dort nicht auf.

 

30. 3. und 10. 4.
Anonymus

 

 

06.04.2010 15:56 CMT  << MONETS GARTEN-FRÜHJAHR 2010 >>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


22.10.2009 19:45 CMT    << RAUMTRÄGER >>
Das erste Raumträgerbild entstand als Auftragsarbeit für das Foyer einer Anwaltskanzlei in München und ist eine Zusammenarbeit mit dem Komponisten Thomas Heiber, der seine Erfahrung für Komposition und Arrangement in diesen Arbeiten ins Visuelle übersetzt.  Meine Fotos sind das Material und finden sich unter seinen Zusammenstellungen in ganz neuen Räumen und Zusammenhängen. Mich selbst interessiert immer wieder in welcher Art und Weise das Sichtbare zu einem Bild werden kann, wobei ich das Bild als die grundlegende Fähigkeit des Menschen zu einer Semantik und einer Sinnfindung verstehe.
Die Raumträgerarbeiten sind zudem in Größe und Materialität individuell auf den jeweiligen Bestimmungsort hin angepasst, so dass die Komposition in die Architektur eingefügt ist, vergleichbar mit dem wie das der Komponist mit meinen Fotos in dieser Bildserie getan hat. Die Zusammenarbeit mit Thomas Heiber hat inzwischen zu einer ganzen Bandbreite von Arbeiten und Projekten geführt, die wir unter dem Namen "zeittragen" veröffentlichen.

06.09.2009 12:04 CMT  << BOULEVARD ANGLAIS >>
Seit über 20 Jahren bin ich wieder einmal in Nizza. Nach dem Flughafen führt die Straße am Meer entlang, auf der berühmten Promenade herrscht noch reger Betrieb. Die Menschen sind nur als Silhouetten vor dem letzten Leuchten des Meeres erkennbar, die Farben in der Dunkelheit von einer durchdringenden Intensität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

07.08.2009 21:54 CMT  << LANDSCAPING >>
Fotografie von Landschaften, in eine andere Sprache übersetzt. Ich verfolge schon langem die Idee, Bilder in andere Zusammenhänge zu übersetzen, sie in andere künstlerische Zusammenhänge zu setzen. Sicher ist das auch eine Auseinandersetzung mit dem Medium Bild selbst. In dieser Serie bleiben die ursprünglichen Proportionen des Fotografierten erhalten, sichtbar ist eine Übersetzung, deren Besonderheit darin liegt, das man in diese Bilder ohne Informationsverlust bis ins unendliche hereinzoomen kann. Für mich ist das eine Darstellung der Wirklichkeit: Je nach Größe der Auflösung, kommen zwischen dem endlos Kleinen und dem unendlich Großem eine ganze Menge an Welten vor. Unter dem Elektronenmikroskop ist ein Wald eine Anordnung von Atomen, von unserer Sicht eine beeindruckende Naturerscheinung und von dem Blickwinkel eines anderen Sterns nicht zuerkennen. Die Idee dieser Serie liegt darin, einzelne Arbeiten in ganz unterschiedlicher Größe realisieren zu können, die jeweils ihre ganz eigene Wirklichkeit haben. Der Betrachter vermag durch seinen eigenen Abstand zum Bild zwischen diesen Wirklichkeiten zu wandern. Im Prinzip eine Erweiterung des Pointilismus auf die Fotografie.

 

 

 

 

 

 

 

 

27.05.2009 16:56 CMT  << MONETS GARTEN >>
, Auslöser dieser Serie war das Foto eines Fischweihers in Oberbayern, dessen Seerosen mich an das Spätwerk von Claude Monet erinnert haben. Inzwischen war ich an vielen Teichen und Seen überall.

Für mich ist Monet der Maler, der mit seinem Auge und seinen Fähigkeiten der Momenthaftigkeit der Fotografie am nächsten gekommen ist. Niemand hat wie er in der Malerei die Wirklichkeit der Farben so genau aufzeichnen können. Von Monet habe ich gelernt, wie wesentlich der Standpunkt für die Komposition und die Farben sind. Wenige Zentimeter verändern die Komposition vollständig, manchmal scheinen es nur Millimeter zu sein. Ich verstehe jetzt, wie er in seinem gar nicht so großen Garten unendliche viele Motive finden konnte.

Ich bewundere seine Ehrlichkeit, Gründlichkeit, auch seine Freiheit und Geduld diesen Dingen auf den Grund zu gehen. Seine Malerei ist nicht nur Abblild, denn der Garten ist von ihm selbst angelegt und damit Teil des Kunstwerks im Bild selbst. Mich beschäftigt diese Ehrlichkeit, denn in meinen Bilder bisher habe ich das genommen, was ich gefunden habe.

 

 

 

 

13.9.2008 13:44 CMT  << SPIEGEL1 >>

Spiegel ist eines der ewigen Themen: Die Suche nach sich selbst. Spiegel ist für mich wie ein Begleiter, ein ständiges Entdecken und es ist immer wieder überraschend, wie sich plötzlich eine ungesehene Fortsetzung der Serie findet.
Die Spiegelachse ist ein faszinierendes Ding: Ein Übergang zwischen Wirklichkeiten, ein Kippmoment zwischen Innen und Außen. Wenn wir beispielsweise an Narziß denken, der sich in dieser Spiegelwelt ganz verloren hat, so scheint mir der Spiegel selbst ein wichtiges Signal für den Umgang mit Realität zu sein. Ein Hinweis, eine Notwendigkeit in unserer Selbstreflektion. Wo sind wir uns selbst real? Im Virtuellen, zu dem auch die Fotografie gehört? Was zum Beispiel ist der fotografierte Star, der Politiker? Das Bild von ihm in den Medien oder der Mensch dahinter? Ich habe Angst vor der Verwechselung dieser Räume, trage aber als Fotograf meinen Teil dazu bei.

 

 

 

 

 

12.02.06 08:45 CMT  << WALD >>
Der Umgang mit dem Wald und Bäumen ist seit Menschengedenken ein Spiegel für den Umgang mit dem Lebendigen. Auch mit dem Lebendigen in uns selbst. Alle Bilder von Bäumen zeigen für mich, wie wir mit uns selbst umgehen, welchen Platz wir unserer Natur, unserer eigenen Lebendigkeit wortwörtlich einräumen. Ich nehme das wertfrei, es ist eine Dokumentation. Dokumentation hat für mich immer die Möglichkeit, Dinge anders zu tun.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14.11.2004 15:52 CMT  << FLIEGEN1 >>  (Anonymus Series II)
Die Texte der Anonymus Serie haben mich gefunden und ich bin froh, dass ich sie für meine Zwecke benutzen kann. Die Bedingung aber ist, über Ursprung und Autor keinerlei Hinweise zu geben.

 

In der Metapher des Fliegens werden die Bedingungen des Denkens (mit vielen seiner Konsequenzen) untersucht, und dem Schritt - als dem eigenen Tun, als eigene Erfahrung - entgegengesetzt. Für mich ist das ein sehr tiefgründiges Bild. Der Text beschreibt einen Prozess, einen Weg, eine Öffnung, der unendlich und in ständiger Möglichkeit offen steht. Aus diesem Grund ist diese Serie nicht abgeschlossen. Für mich ist das Fliegen - deutlicher mag das noch in dern Raumfahrtprogrammen zu erkennen sein, aber da komme ich nicht hin - ein völlig menschengeschaffener Lebensraum. Mir erscheint er oft entwurzelt, wie das Denken, das zu ihm geführt hat und zugleich faszinierend. Der Text von Anonymus ordnet diese Dinge und das hat mich zu dieser Serie veranlaßt.